Warum deine Selbstdisziplin über das Berufliche hinausgehen sollte

Warum deine Selbstdisziplin über das Berufliche hinausgehen sollte

02.05.2017 René Klampfer

Disziplin und Erfolg

Zugegeben, in diesem Zusammenhang hat Disziplin einen kleinen Hauch von Anstrengung in sich, was immer auch ein wenig mit Überwindung verknüpft wird, wenn man an den harten Weg zum beruflichen Erfolg denkt. In der Tat stehen hinter dem beruflichen oder privaten Erfolg eines Menschen viele andere Komponenten, wie beispielsweise eben die Ausdauer, nach Rückschlägen weiterzumachen, das Überwinden von Zweifeln und Risiken, und harte Arbeit.

Beispiele für Disziplin und damit verbundenem Erfolg im Alltag

Doch darüber hinaus gibt es im Leben viele Bereiche, die ohne Selbstdisziplin schwer zu bewältigen sind. Das kann man beispielsweise am Lebensstil des Menschen ausmachen, indem man darauf achtet, was man isst oder wieviel man am Tag trinkt. Gleichermaßen ist es auch in Bezug auf diese Aspekte ein Erfolg, diszipliniert seinem Ernährungsplan oder etwa seinem Sportprogramm zu folgen.

Weshalb auch ein Netzwerk Selbstdisziplin erfordert

Auch das Aufrechterhalten und Pflegen von Kontakten erfordert Disziplin. Sich ein Netzwerk aufzubauen, das den beruflichen Erfolg bringt, geschieht nicht auf Knopfdruck. Du solltest regelmäßig und bemüht dranbleiben, um dir dein Netzwerk aufzubauen. Und wenn es dann einmal einigermaßen ausgebaut ist und sich damit für dich Erfolg verzeichnet, solltest du dich nicht auf deinem Erfolg ausruhen.

Das Netzwerken, sei es im beruflichen oder aber auch im privaten Bereich, ist ein immerwährender Prozess. Genauso wie es sich aufbaut, kann es sich auch abbauen, weshalb du hier auch selbstdiszipliniert sein solltest, um einen ständigen Erfolg genießen zu können.

Dass diese Selbstdisziplin nicht unbelohnt bleibt, äußert sich beispielsweise auch darin, dass du durch deine Kontakte – seien es Geschäftskontakte oder private Bekanntschaften – zu neuen Aufträgen kommst, was sich wieder auf dein Unternehmen bzw. deinen Beruf auswirkt.

Her mit deiner Selbstdisziplin!

Verständlicherweise kann nicht jeder Mensch ein allgemein gültiges Maximum an Selbstdisziplin erreichen, zumal jeder Mensch andere Vorstellungen davon hat. Gerade für Menschen, die am Anfang ihres Unternehmertums oder ihres Netzwerkaufbaus stehen, ist es schwierig, konstant selbstdiszipliniert zu handeln, ohne sich zu übernehmen.

Doch der Mensch ist ein lernfähiges Wesen, er kann alles, was er sich vornimmt, mit dem Bestimmen der richtigen Umstände erreichen. Natürlich sind die Lebensumstände nicht immer die passendsten, um dem Erfolg einen Schritt näher zu kommen. Um ein einfaches Beispiel zu nennen, kann man an einen Jogger denken, der seinen regelmäßigen Lauf nicht antritt, weil es regnet.

Aber ein erfolgreicher Mensch, der die Selbstdisziplin in sich trägt, sieht darüber hinweg und passt sich so an, dass die Umstände ihn nicht bremsen. Um auf den Jogger zurückzukommen, fällt mir ein Spruch ein, dem ich zustimme: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur unangemessene Kleidung.“ Das heißt also, dass du dich nicht selbst bremsen solltest und Ausreden verwendest, um deine Disziplin zu hintergehen.

Wenn sich nun – dein Netzwerk betreffend – Rückschläge ergeben, wie beispielsweise abgelehnte Kontaktanfragen oder ausbleibende Rückrufe, solltest du nicht den Kopf in den Sand stecken und trotzdem weitermachen und an deinem Aufstieg und dem Aufbau deines Netzwerks und, damit verbunden, auch deinem Unternehmen weiterarbeiten.

Über den Autor

René Klampfer

René Klampfer ist seit 2011 selbstständiger Bilanzbuchhalter für EPU/KMU-Unternehmen und ist Experte in den Bereichen Buchhaltung, Personalverrechnung, Bilanzerstellung, Kostenrechnung, Controlling, Finanz- und Liquiditätsmanagement. René ist leidenschaftlicher Netzwerker und spielt gerne Fußball in seiner Freizeit.