Netzwerktipps für Jungunternehmer

Netzwerktipps für Jungunternehmer

23.11.2015 Michael Mayer

Jungunternehmer nehmen das Netzwerken oft nicht ernst genug. Ich bin seit 12 Jahren mit dem Thema Netzwerken betraut und erlebe oft, dass der Fokus bei der Unternehmensgründung auf die Fertigstellung der eigenen Homepage, des Folders oder dem Türschild gelegt wird. Die Kundengewinnung bleibt dabei auf der Strecke. Das Erste, was man als Start-Up vor allem benötigt sind Kontakte, die sein Unternehmen weiterempfehlen, neue Kunden und Umsatz – sonst wird es schwierig. Dabei hilft das Netzwerken.

Wer erfolgreich netzwerkt, hilft auch seinem Unternehmen und treibt seine Geschäfte durch Empfehlungen nach vorne. Wie startet man am besten als Netzwerker und wird zum effizienten Netzwerker?

Lieber früher als später starten

Das Netzwerken beginnt bereits in der Schulzeit oder im Internat, dort wo man viel Zeit mit seinen Freunden oder Schulkollegen verbringt und Beziehungen aufbaut. Diese Beziehungen sind die Basis des eigenen Netzwerks. Später empfiehlt es sich sein Netzwerk auf der Universität oder bei Auslandsaufenthalten zu erweitern. Visitenkarten nicht vergessen. Ohne Visitenkarten ist es schwer in Kontakt zu treten – auch wenn man Student ist.

Üben, üben, üben

Grundsätzlich ist es das Wichtigste, Netzwerken zu wollen. Man muss rausgehen, Leute treffen wollen und Interesse an Menschen zeigen. Die Teilnahme an einer Netzwerkveranstaltung kann sich nur rentieren, wenn man auf Leute zugeht, die richtigen Fragen stellt (dazu gibt es von mir bald einen neuen Beitrag), Visitenkarten austauscht und sich nicht beim Buffettisch versteckt. Persönliches Engagement ist die wichtigste Voraussetzung um als Netzwerker erfolgreich zu sein. Und dann heißt es: Üben, üben, üben. Bei jedem Netzwerktreffen, zu dem man geht, bietet sich die Möglichkeit an zu üben und seine Netzwerkerfahrungen zu erweitern. Je öfter man das macht, desto leichter und effizienter wird das Netzwerken.

Erfahrungen austauschen

Generationsübergreifender Austausch hilft Jungunternehmern beim Einstieg in das Netzwerken. Erfahrene Netzwerker geben ihr Wissen an die Netzwerk-Neulinge weiter. Im Austausch erhalten sie Tipps im Umgang mit den Neuen Medien. So profitieren beide Netzwerkgruppen voneinander und eine Win-Win-Situation entsteht.

Der größte Fehler

Was man auf Netzwerkveranstaltungen vermeiden sollte, ist das Produkt verkaufen oder sein Unternehmen präsentieren zu wollen. Das ist nicht der Sinn des Netzwerkens und fördert neue Beziehungen nicht – im Gegenteil. Es geht darum, sich regelmäßig zu treffen, eine Vertrauensbasis zu schaffen und in weiterer Folge durch Empfehlungen zu mehr Umsatz zu gelangen. Genau das hilft den Jungunternehmern mit ihrem Unternehmen Fuß zu fassen und erfolgreich zu sein.

Über den Autor

Michael Mayer

Michael Mayer aus Mannersdorf ist Geschäftsführer von Business Network International. Er besuchte 2002 ein BNI-Unternehmerteam in London, wo er ein dreimonatiges Praktikum absolvierte. Aus den geplanten drei Monaten wurden vier Jahre im Headquarter. 2004 gründete er das erste Unternehmerteam in Österreich. 2008 übernahm er das Franchise für Deutschland und Österreich.