Körpersprache richtig einsetzen: Die Hände

Körpersprache richtig einsetzen: Die Hände

26.09.2017 René Klampfer

Auf die Körpersprache achten: Der erste Eindruck

Körpersprache sagt mehr als hundert Wörter. Des Öfteren wird beim Netzwerken angesprochen, dass man auf seine Körpersprache achten soll, um dies erfolgreich zu tun. Dem kann ich nur zustimmen, denn wie wir auf das Gegenüber wirken, hat enorme Einflüsse darauf, wie erfolgreich wir uns mit ihm vernetzen. Der erste Eindruck bleibt und ist der erste Referenzpunkt, den man sich in Erinnerung ruft.

Viele erste Kontakte werden live, also face-to-face, geknüpft. Dass hierbei ein starkes Erscheinungsbild  und der richtige Einsatz von Körpersprache erforderlich ist, kann man nicht abstreiten. Man kann aber noch so gut angezogen sein oder eine aufrechte Haltung haben, es hilft nichts, wenn man sich nicht gut artikulieren kann.

Doch in einer neuen Situation ist es eine besondere Herausforderung, auf seinen Körper zu achten, gleichzeitig aber nicht unsicher oder unkonzentriert zu wirken. Gerade die Hände sind es, die uns unbeholfen wirken lassen und unser Verhalten auf eine gewisse Art beeinflussen.

Besonders im Fokus: Die Hände

Viele tendieren dazu, die Hände an einem Platz zu lassen - wie beispielsweise verschränkt oder in den Hosentaschen was ich aber nicht gerade empfehlenswert finde, da es einerseits passiv und gelangweilt rüberkommt und sich das Gegenüber leicht vorstellen kann, dass man nicht ganz aufrichtig ist und etwas zu verbergen hat.

Dann gibt es Menschen, die ihre Hände ständig in Bewegung halten und zum Beispiel mit Stiften herumspielen. Accessoires, wie Uhren, Armbänder oder Ringe, sind sehr schön und ansehnlich, aber es sollte vermieden werden, die meiste Zeit an ihnen herumzuspielen. Diese Art, die Hände zu beschäftigen, hat den Effekt, dass man nervös oder gestresst wirkt, was die gesamte Atmosphäre stört.

Nun ist es schwer, eine Balance zu finden und sich zu entscheiden, wie man mit seinen eigenen Händen umgeht.

Die Hände richtig einsetzen

Ich persönlich finde es am angenehmsten, wenn man mit ruhigen Händen langsam gestikuliert. Das zeugt von Anwesenheit, Aktivität und Dynamik – das alles aber ohne Hektik.

Dazu gehört natürlich Offenheit, indem man seine Hände offenbart und sie nicht verkrampft versteckt. Wenn man die offenen Hände und Handflächen des Anderen sieht, wirkt das schon viel einladender, als angezogene oder ineinander verschränkte Finger. Außerdem zeigt das schon eine Bereitschaft zur gemeinsamen Kommunikation und Interaktion. Schließlich sagt die Körpersprache mehr als hundert Worte.

Über den Autor

René Klampfer

René Klampfer ist seit 2011 selbstständiger Bilanzbuchhalter für EPU/KMU-Unternehmen und ist Experte in den Bereichen Buchhaltung, Personalverrechnung, Bilanzerstellung, Kostenrechnung, Controlling, Finanz- und Liquiditätsmanagement. René ist leidenschaftlicher Netzwerker und spielt gerne Fußball in seiner Freizeit.