Gesprächsführung: Drei Schritte zum Erfolg

Gesprächsführung: Drei Schritte zum Erfolg

17.04.2018 René Klampfer

Das Leben schenkt uns Menschen eine Unmenge an Situationen, in denen wir Menschen begegnen, uns mit ihnen austauschen bzw. verknüpfen und durch eine gelungene Gesprächsführung zu einem erfolgreichen Ergebnis führen.

Eine Netzwerkveranstaltung ermöglicht eine Situation, in der Menschen diesem kommunikativen Austausch und der sozialen Verknüpfung gezielt nachgehen können. Durch die Anwesenheit vieler Menschen und durch eine gelungene Gesprächsführung ergeben sich die unterschiedlichsten Zugangsmöglichkeiten, die das persönliche und berufliche Netzwerk fördern können.

Es gibt Gespräche, die führen nicht gleich beim ersten Anlauf zum gewünschten Erfolg.

Gesprächsführung: Wenn es beim ersten Mal nicht klappt

Doch hin und wieder trifft man auf Leute, mit denen sich die Kommunikation und auch die Absicht, sich zu vernetzen, schwer gestalten. Wenn die Gesprächsführung fehlt, laufen Gespräche oft schief. An dieser Stelle möchte ich ein kurzes Beispiel zur Veranschaulichung bieten. Nehmen wir an, du bist auf einer Netzwerkveranstaltung und kommst mit einer Person in Kontakt, die für dich, dein Unternehmen und/oder dein Netzwerk von Bedeutung sein kann. Du merkst aber ziemlich schnell, dass das Gespräch nicht gut läuft.

Gründe dafür könnten sein, dass dein Gesprächspartner beispielsweise kein Interesse zeigt oder aber, dass ihr trotz eurer Mühe nicht so wirklich den richtigen Draht zueinander findet. Das kann einerseits an fehlgeleiteten Gesprächsführung, andererseits an der persönlichen Art, die jemand hat, liegen.

Wie kann ich die Situation drehen?

Die Frage, wie man mit einem unangenehmen Gespräch umgeht, hat sich der eine oder andere bestimmt schon mal gestellt. Doch die Frage, wie man etwas man aus einem Gespräch mit einem Netzwerker macht, sodass man schlussendlich nicht vollends die Flinte ins Korn wirft, ist eine weitere.

Herangehensweisen für eine gelungene Gesprächsführung

  • Informative Gesprächsführung: Informiere dich genau darüber, was die Person macht und inwiefern dies für dich Relevanz hat. Im Anschluss an die Netzwerkveranstaltung kannst du Recherche betreiben und deine Netzwerkerweiterung dahingehend ausrichten, welche Rolle die Person in deinem Netzwerk einnehmen kann.

  • Austausch von Visitenkarten: Auch wenn das anfängliche Gespräch zäh verläuft und du das Gefühl hast, dass nichts voran geht, ist es trotzdem empfehlenswert, eine Kontaktmöglichkeit zu haben. Wenn du denkst, dass du einen wertvollen Kontakt für dein Netzwerk oder dein Geschäft gefunden hast und diesen nicht einfach „aufgeben“ willst, kannst du versuchen, erneut auf ihn zuzugehen. Das kann durch ein Telefonat, eine Mail oder aber auch durch ein weiteres Treffen geschehen.

  • Erneutes Treffen: Manchmal liegt es an den zeitlichen und örtlichen Umständen, dass ein Gespräch einen komischen Beigeschmack hat, weshalb die Netzwerkerweiterung darunter leiden kann. Wenn etwas Zeit vergangen ist und das erste Gespräch nicht ungut geendet hat, besteht die Chance, sich besser kennenzulernen und sich weiter auszutauschen. Hierbei kann eine innerliche Vorbereitung auf das Gespräch hilfreich sein, indem man das erste Gespräch reflektiert, sich über die Person und ihr Unternehmen erkundigt und sich schon mal überlegt, wie sich das Gespräch und dessen Inhalt gestalten sollte.

Oftmals können bei weiteren Zusammenkünften neue Gesprächsthemen und sogar auch ein neues Gesprächsklima entstehen. Die Situation und auch das Zueinander und Miteinander können sich neu formieren und es können Geschäfts- bzw. Netzwerkkontakte geknüpft werden.

Bonus-Tipp: Gelungene Gesprächsführung durch Fragen

Über den Autor

René Klampfer

René Klampfer ist seit 2011 selbstständiger Bilanzbuchhalter für EPU/KMU-Unternehmen und ist Experte in den Bereichen Buchhaltung, Personalverrechnung, Bilanzerstellung, Kostenrechnung, Controlling, Finanz- und Liquiditätsmanagement. René ist leidenschaftlicher Netzwerker und spielt gerne Fußball in seiner Freizeit.