5 Netzwerktipps für die Firmen-Weihnachtsfeier

5 Netzwerktipps für die Firmen-Weihnachtsfeier

01.12.2016 Michael Mayer

Die jährliche Firmen-Weihnachtsfeier bietet für Mitarbeiter die ideale Gelegenheit, in einem ungezwungenen Rahmen neue Kontakte zu knüpfen, zu Netzwerken und die eigene Karriere voranzutreiben. Wie das geht, erzähle ich im heutigen Blogartikel, mit 5 Netzwerktipps.

Wenn bei gutem Essen und Freigetränken zur Firmen-Weihnachtsfeier geladen wird, sollte man diese gute Gelegenheit zum Netzwerken und Kontakte knüpfen keinesfalls auslassen. Jeder kennt das: Man sieht ständig die gleichen Gesichter, grüßt einander höflich am Gang, aber wirklich kennen tut man den anderen nicht. Das ist schade und eine verpasste Gelegenheit das persönliche Netzwerk zu erweitern und den Arbeitsalltag angenehmer zu gestalten. Die Firmen-Weihnachtsfeier ist eine gute Gelegenheit, das zu ändern und seine Mitarbeiter näher kennenzulernen. Mit folgenden 5 Netzwerktipps machst du aus deiner Firmen-Weihnachtsfeier ein wahres Networking-Event:

1. Netzwerken als Kontaktsport
Erfolgreiches Netzwerken beginnt schon bei der Sitzordnung. Setze dich nicht immer zu denselben Leuten, lerne auch Kollegen aus anderen Abteilungen kennen. Kennst du einen Kollegen aus einer anderen Abteilung, solltest du das ausnutzen. Bitte diesen, dir noch unbekannte Kollegen vorzustellen. Das erleichtert das Kennenlernen enorm. Zu zweit oder zu dritt ist es leichter, auf andere zuzugehen. Netzwerken ist ein Kontaktsport – werde
selbst aktiv anstatt herumzustehen und zu warten bis du angesprochen wirst.

2. Nicht mit der Tür ins Haus fallen
Hinterlasse einen guten Eindruck bei einem lockeren Plausch mit dem Chef oder der Chefin. Auf der Firmen-Weihnachtsfeier mit Themen wie Gehaltserhöhung, Beförderung oder Abteilungswechsel vorstellig zu werden, ist unpassend und wenig sympathisch. Eine offene, interessierte Haltung kommt dagegen bei Kollegen und Vorgesetzten gut an. Netzwerken bedeutet immer zuerst Geben, anstatt zu Nehmen. Bleibe entspannt, gehe auf andere zu und interessiere dich für dein Gegenüber. Denn wer zu verbissen an die Karriere denkt, strahlt das auch aus.

3. Grenzen einhalten
Unternehme nichts, das dir am Tag danach mit Sicherheit peinlich sein wird. Dazu gehört der Klassiker, sich mit dem Mut anzutrinken, um mit dem Chef über brisante Themen zu plaudern. Und für alle Männer sei erwähnt, dass Frauen nicht zu Netzwerkveranstaltungen gehen, um von Männern „angebaggert“ zu werden. Die Firmen-Weihnachtsfeier ist definitiv ein Networking-Event, bei dem man durchaus etwas gewinnen kann, aber auch sehr schnell an Ansehen und Reputation verliert.

4. Sei unkonventionell!
Der Einstieg für das Gespräch muss nicht immer das Wetter oder das Essen sein. Den typischen Smalltalk führen andere. Überlege dir eine spannende Vorstellung und stelle eine Verbindung her, beispielsweise „Ich habe erst kürzlich über Ihr Projekt gelesen, das ich persönlich sehr spannend finde. Können Sie mir mehr darüber erzählen?“ Stelle deinem Gegenüber im Gespräch ungewöhnliche Fragen: „Was waren die drei besten beruflichen Momente, die Sie in diesem Jahr erlebt haben?“ oder „Welche Projekte wollen Sie im nächsten Jahr umsetzen?“. Mit offen gehaltenen W-Fragen können interessante Gespräche entstehen.

5. Authentizität gewinnt
Bei allen Tipps: Bleibe authentisch. Liefere keine Showeinlage, wenn du eher zurückhaltend bist. Trumpfe nicht nur dann mit großen Sprüchen auf, wenn alle hinsehen. Das durchschaut man schnell. Wer die Weihnachtsfeier dazu nutzen will, um seine Erfolge zur Schau zu stellen, wird damit nicht erfolgreich sein. Bleibe dir selbst treu, das entspannt und du kannst den Abend genießen und Spaß haben. Ehrliches Interesse am Gegenüber währt länger und nachhaltiger.

Sinn und Zweck des Netzwerkens: Das Ziel von Netzwerken und Beziehungspflege ist es, für andere einen Mehrwert zu erbringen. Man bietet gut Unterhaltungen, gute Kontakte oder Leistungen – um später zu gewinnen. Kontakte knüpft man, um Beziehung aufzubauen, von denen auch der andere etwas hat. Der Leitsatz lautet: Wer gibt, gewinnt.“

Über den Autor

Michael Mayer

Michael Mayer aus Mannersdorf ist Geschäftsführer von Business Network International. Er besuchte 2002 ein BNI-Unternehmerteam in London, wo er ein dreimonatiges Praktikum absolvierte. Aus den geplanten drei Monaten wurden vier Jahre im Headquarter. 2004 gründete er das erste Unternehmerteam in Österreich. 2008 übernahm er das Franchise für Deutschland und Österreich.